Tipps zum Reinigen von Backöfen

Ein Backofen ist heutzutage in fast jedem Haushalt vorhanden und hilft bei einer abwechslungsreichen Gestaltung des Speiseplans…

Leider lässt es nicht immer vermeiden, dass beim Braten oder Grillen Rückstände im Backofen oder auf dem Grillrost zurückbleiben. So läuft öfters mal der Käse über und auch beim Grillen von Brathähnchen lassen sich Fettspritzer im Backofen nicht vermeiden.

Zur Reinigung des Backofens werden im Handel verschiedene Mittel angeboten. Allerdings muss es nicht immer gleich die chemische Keule sein. Oftmals lassen sich Verschmutzungen auch mit einfachen Hausmitteln entfernen. Wir von „Backofen Test“ wollen hier einige Tipps zur schnellen Reinigung geben…

 

Backpulver gegen Schmutz und Gerüche

Backpulver hat den Vorteil, dass es nicht nur hartnäckige Verschmutzungen löst, sondern gleichzeitig auch noch unangenehme Gerüche beseitigt. Am besten 3-4 Packungen mit Wasser vermischen, sodass eine streichfähige Paste entsteht.

Streichen Sie diese dann über die verschmutzten Stellen und lassen Sie das Ganze am besten über Nacht einwirken. Am nächsten Tag lässt sich das Ganze dann einfach mit einem Lappen und Wasser wieder entfernen.

 

Den Backofen arbeiten lassen

Falls die Verschmutzungen nicht allzu stark sind, können Sie bei der Reinigung auch den Backofen für sich arbeiten lassen. Einfach Wasser mit etwas Spülmittel auf das Backblech geben und den Ofen mit Unterhitze auf etwa 100 Grad erwärmen.

Das Wasser verdunstet und der Wasserdampf löst die Verschmutzungen. Diese können dann zumeist mit einem feuchten Lappen entfernt werden. Wichtig dabei ist, dass die Tür des Backofens während des Verdunstens geschlossen bleibt.

 

Spülmittel und Essig für kräftige Verschmutzungen

Spülmittel und Essig bilden ein gutes Paar, um auch hartnäckigere Verkrustungen zu lösen. Nehmen Sie eine halb volle Flasche Spülmittel und füllen Sie den Rest mit Essig auf. Das Gemisch anschließend in den kalten Backofen sprühen und mit einem Schwamm verreiben, sodass sich ein Schaum bildet.

Je nach Verschmutzungsgrad braucht der Schaum eine gewisse Einwirkzeit. In den meisten Fällen reichen etwa 30 Minuten aus, bei starken Verkrustungen können Sie diese auch über Nacht einweichen. Anschließend den Ofen gründlich mit Wasser und einem Lappen auswaschen.

 

Backofen Reinigung mit Pyrolyse

Wenn natürliche Mittel nicht so richtig helfen wollen, lohnt sich ein Blick auf die Industrie. Folgendes Video stellt das Pyrolyseverfahren zur Reinigung vor:

 

Konstruktion des Backofens

Wenn Sie bereits beim Kauf des Backofens einige Dinge beachten, können Sie sich die Arbeit später erleichtern. Vorteilhaft sind in jedem Fall Backöfen mit einer glatten emaillierten Oberfläche.

Vorteilhaft sind zudem Modelle, bei denen sich die Tür einfach aushängen lässt. Dies erleichtert die Reinigung erheblich. Die Gummidichtungen der Tür lassen sich am besten mit Wasser und Neutralseife reinigen. Hier sollten Sie auf chemische Mittel verzichten, da die diese das Gummi der Dichtungen angreifen.

Mittlerweile gibt es auch ein großes Angebot an selbstreinigende Backöfen. Geräte mit einer katalytischen Selbstreinigung reinigen sich durch chemische Reaktionen, wobei Rückstände durch die Zuführung von Sauerstoff in Wasserdampf und Kohlendioxid umgewandelt werden. Da dies bereits während der Nutzung passiert werden Verschmutzungen von vorneherein verhindert.

Bei der pyrolytischen Selbstreinigung wird der Backofen auf 500 Grad erhitzt, sodass sich alle Verschmutzungen auflösen. Während des Reinigungsvorgangs darf der Backofen nicht geöffnet werden.

 

Unsere Empfehlungen:

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