Worauf Achten Beim Backofen-Kauf

Beim Kauf eines neuen Backofens haben Sie die Qual der Wahl. Die Geräte sehen zwar auf den ersten Blick alle recht ähnlich aus, können sich hinsichtlich der Qualität und Bedienung jedoch recht deutlich unterscheiden.

Um unnötige Folgekosten zu vermeiden, sollte dabei auf einige Punkte besonders geachtet werden…

 

1. Die Energiekosten des Backofens

Achten Sie bereits beim Kauf des Backofens auf den Stromverbrauch des jeweiligen Modells. Mithilfe des EU-Labels können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen.

So können Sie mit einem Gerät der Energieeffizienzklasse A gegenüber der Klasse D bis zu 50 Prozent der Energiekosten einsparen. Als Energiewunder der Einbau Backöfen hat sich der NEFF Edelstahl Backofen einen Namen gemacht.

Da die meisten der im Handel erhältlichen Geräte die Energieeffizienzklasse A besitzen, lohnt es sich genau auf die einzelnen Angaben zum Stromverbrauch zu achten.

2. Die Programme des Backofens

Je nach Modell stehen Ihnen unterschiedliche Back-, Brat- und Grillprogramme zur Verfügung.

Bei allen Geräten vorhanden ist die Ober- und Unterhitze. Hierbei wird der Backofen sowohl von oben wie auch von unten beheizt. Da sich die heiße Luft dabei nicht im gesamten Innenraum verteilen kann, ist diese Funktion nicht für die Verwendung von mehreren Backblechen geeignet.

Ein Backofen mit Umluftfunktion bringt Vorteile, was die Energiekosten betrifft. Gegenüber einem Betrieb mit Ober- und Unterhitze reichen im Umluftbetrieb um bis zu 20 Grad geringere Temperaturen aus.

Durch den Ventilator wird zudem die Luft gleichmäßig im Backraum verteilt, sodass Sie mehrere Backbleche gleichzeitig nutzen können. Dazu ist die Umluft-Technik für viele Backgüter wie Brot oder Braten besser geeignet.

Einige Backöfen sind zusätzlich mit einem Grill ausgestattet und bieten so die Möglichkeit Fleisch bzw. Fisch ähnlich wie bei einem Elektrogrill zu garen. Hochpreise Geräte verfügen oftmals noch über eine sogenannte Pizzastufe. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Unterhitze und Heißluft bei Temperaturen zwischen 270 und 300 Grad.

3. Auf die richtige Größe kommt es an

Überlegen Sie sich am besten bereits vor dem Kauf, wie groß der Nutzraum des Backofens sein soll…

Auch der nicht genutzte Raum muss jedes Mal erhitzt werden, was unnötige Energie und Geld kostet. Sie finden die Angaben zum jeweiligen Nutzraum auf dem Energielabel sowie in der Produktbeschreibung.

Für Single-Haushalte sind auch Minibacköfen sehr beliebt. Zu unseren Top-Empfehlungen zählt hier z. B. der Severin TO Toastofen mit Kochplatten.

4. Backöfen mit Teleskopauszug

Bei Backöfen mit einem Teleskopauszug können Sie die Backbleche nahezu komplett herausziehen, ohne dass diese vornüber kippen. Dadurch lassen sich die Bleche zum einen leichter be- und entladen und zum anderen entgehen Sie der Gefahr sich die Finger zu verbrennen.

Eine Alternative zum Teleskopauszug sind sogenannte Backwagen. Bei diesen werden die Backbleche direkt an der Tür befestigt, sodass diese beim Öffnen automatisch herausgezogen werden.

5. Die Selbstreinigungsfunktion

Hier weisen wir Sie zunächst auf unsere Tipps zur Backofen-Reinigung hin. Die neueren Geräte verfügen zumeist über eine Selbstreinigungsfunktion, die je nach Hersteller unterschiedlich genannt wird.

Bei einfacheren Modellen wird einfach Wasser erhitzt, welches sich dann als Kondenswasser an den Wänden niederschlägt. Der Schmutz wird dadurch gelöst und kann anschließend mit einem Lappen abgewaschen werden.

Verbreitet sind zudem auch Geräte mit einer katalytischen Rückwand. Bei diesen verbrennen die Speisereste aufgrund der speziellen Beschichtung. Etwas teurer sind Geräte mit Pyrolyse. Der Backofen wird dabei auf 500 Grad erhitzt, sodass sich die Verunreinigungen und Ablagerungen in Asche verwandeln.

 

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